20 Mart 2016 Pazar

Kapitel 2: Kurzer historischer Rückblick auf die Geschichte der Theorie

Kapitel 2: Kurzer historischer Rückblick auf die Geschichte der Theorie

Die Ursprünge des evolutionistischen Gedankenguts gehen zurück bis ins Altertum, wo sie als dogmatische Überzeugung einen Versuch darstellten die Tatsache der Schöpfung zu verneinen. Die meisten der heidnischen Philosophen der griechischen Antike vertraten die Idee der Evolution. Wenn wir die Geschichte der Philosophie näher betrachten finden wir, dass die Idee der Evolution das Rückgrad vieler heidnischer Philosophien darstellt.
Es ist jedoch nicht diese heidnische antike Philosophie, sondern der Glaube an Gott, der eine fördernde Rolle in der Geburt und Entwicklung der neuzeitlichen Wissenschaft gespielt hat. Die meisten Vorkämpfer der modernen Wissenschaft glaubten an die Existenz Gottes, und die treibende Kraft hinter ihren wissenschaftlichen Studien war das Verlangen, das, das von Gott erschaffene Universum zu erforschen, und die Gesetze und Einzelheiten Seiner Schöpfung zu erkennen. Astronomen wie Leonardo da Vinci, Kopernikus, Keppler und Galileo. Cuvier, der Vater der Paläontologie, Linné der Pionier der Botanik und Zoologie, und Isaac Newton, der der "größte Wissenschaftler, aller Zeiten" genannt wurde, sie alle studierten Wissenschaft, wobei sie nicht nur an die Existenz Gottes glaubten, sondern auch daran, dass das Universum als Ergebnis Seines Schöpfens ins Dasein kam.6 Albert Einstein, der als das größte Genie unserer Zeit gilt war ein weiterer Hingebungsvoller Wissenschaftler der an Gott glaubte, und daher diese Aussage gemacht hatte: "Ich kann mir keinen wirklichen Wissenschaftler ohne diesen tiefen Glauben vorstellen. Die Situation kann bildlich ausgedrückt so dargestellt werden: Wissenschaft ohne Religion ist lahm."7
Der Gründer der modernen Physik, der deutsche Physiker Max Planck äußerte: "Jeder der sich ernstlich in wissenschaftlicher Arbeit jeglicher Art betätigt hat, erkennt dass über dem Eingang zu den Pforten des Tempels der Wissenschaft diese Worte geschrieben sind: Du musst Glauben haben. Es ist eine Eigenschaft ohne die der Wissenschaftler nicht auskommen kann."8
Die Evolutionstheorie ist das Ergebnis der materialistischen Philosophie, die sich im 19. Jh. im Zuge der Neuerweckung der antiken materialistischen Philosophien weitgehend verbreitete. Materialismus versucht, wie bereits vorher angedeutet, die Natur durch ausschließlich materielle Faktoren zu erklären. Da Materialismus Schöpfung von vorn herein ausschließt, wird behauptet, dass alles, ob belebt oder unbelebt, ohne einen Schöpfungsakt in Erscheinung trat, sondern als Ergebnis zufällig zusammentreffender Voraussetzungen, welche sich sodann eine Ordnung aneigneten. Menschliches Denken jedoch ist in der Weise gestaltet, dass es das Vorhandensein eines organisierenden Willens voraussetzt, wo immer es Ordnung erkennt. Die materialistische Philosophie, die im Widerspruch zu dieser grundlegenden Charakteristik des menschlichen Geistes steht, brachte die "Evolutionstheorie" um die Mitte des 19. Jh.

Darwins Vorstellung

charles darwin, evrim
Darwins Rassismus
Die Person, welche die Evolutionstheorie in der Form, in der sie heutzutage verfochten wird aufbrachte, war der englische Amateurnaturalist Charles Robert Darwin.
Darwin hatte sich niemals einer formellen Ausbildung in Biologie unterzogen. Sein Interesse an der Natur und Lebewesen war lediglich eine Liebhaberei, die ihn 1832 bewog, sich freiwillig einer Expedition anzuschließen, welche sich an Bord des Schiffs H.M.S. Beagle aufmachte, fünf Jahre lang verschiedene Regionen der Welt zu bereisen. Der junge Darwin war sehr beeindruckt von den unterschiedlichen lebendigen Spezien, insbesondere von bestimmten Finken, die er auf den Galapagos Inseln vorfand. Er dachte, dass deren unterschiedliche Schnabelformen aufgrund einer Anpassung an ihre Heimat zustande gekommen waren. Mit dieser Idee im Kopf nahm er an, dass der Ursprung des Lebens und der Lebensformen in dem Konzept "der Anpassung an den Lebensraum" zu finden sei. Laut Darwin wurden die unterschiedlichen Arten nicht gesondert von Gott erschaffen, sondern gingen auf einen gemeinsamen Vorfahren zurück und entwickelten sich unterschiedlich voneinander als Ergebnis von natürlichen Voraussetzungen.
Darwins Hypothese gründete sich nicht auf irgendwelche wissenschaftlichen Entdeckungen oder Versuche, entwickelte sich jedoch im Lauf der Zeit mit der Unterstützung und Förderung von Seiten der bekannten materialistischen Biologen seiner Zeit in eine anmaßende Theorie. Die Idee war, dass diejenigen Individuen, die sich ihrem Lebensraum am besten anpassten, ihre Eigenschaften auf die nachfolgenden Generationen vererbten; diese vorteilhaften Eigenschaften sammelten sich im Lauf der Zeit an und transformierten das Individuum in eine, von seinen Vorfahren vollständig unterschiedliche Art. (Der Ursprung dieser "vorteilhaften Eigenschaften" war seinerzeit unbekannt.) Der Mensch war laut Darwin das höchst entwickelte Ergebnis dieses Mechanismus.
Darwin nannte diesen Prozess "Evolution durch natürliche Auslese". Er wähnte, er hätte den "Ursprung der Spezies" gefunden: Der Ursprung einer Spezies war eine andere Spezies. 1895 veröffentlichte er diese Anschauung in seinem Buch mit dem Titel: Der Ursprung der Spezien durch natürliche Auslese.
Darwin war sich bewusst, dass seine Theorie erhebliche Probleme aufwies. Er gestand dies in seinem Buch in dem Kapitel "Probleme der Theorie". Diese Schwierigkeiten lagen hauptsächlich im Fossilnachweis, komplexen Organen von Lebewesen, die unmöglich durch Zufall erklärbar sind (z.B. das Auge) und Instinkten lebendiger Kreaturen. Darwin hoffte, dass diese Komplikationen durch neue Entdeckungen überwunden werden würden, doch dies hielt ihn nicht davon ab, sehr mangelhafte Erklärungen für eine beträchtliche Anzahl von anderen Ungereimtheiten abzugeben. Der amerikanische Physiker Lipson gab den folgenden Kommentar zu Darwins "Schwierigkeiten":
Als ich Der Ursprung der Spezien las, fand ich, dass Darwin selbst wesentlich unsicherer war als es oft dargestellt wird; das Kapitel "Probleme der Theorie" z.B. weist beträchtliche Selbstbezweiflung auf. Als Physiker war ich speziell befremdet bei seinen Erläuterungen bezüglich der Entstehung des Auges.9
Während Darwin seine Theorie entwickelte war er beeindruckt von vielen evolutionistischen Biologen vor ihm, in erster Linie von dem französischen Biologen Lamarck.10 Laut Lamarck gaben Lebewesen die Charakterzüge, die sie sich während ihres Lebens angeeignet hatten, von einer Generation an die nächste weiter, und entwickelten sich auf diese Weise fort. Zum Beispiel entwickelten sich Giraffen von antilopenähnlichen Tieren indem sie ihre Hälse von Generation zu Generation mehr streckten um höher und höher stehende Zweige als Nahrung zu erreichen. Darwin bediente sich somit der von Lamarck vorgelegten These der "Weitergabe von Charakterzügen" als des Umstandes, der die Lebewesen zur Evolution bewegt.
Beide jedoch, Darwin und Lamarck verfielen dem Irrtum, denn in ihrer Zeit war das Studium des Lebens nur mit sehr primitiven technologischen Hilfsmitteln, und somit auf sehr unzulänglicher Ebene möglich. Wissenschaftliche Fachbereiche wie Genetik und Biochemie gab es noch nicht einmal begriffsweise. Ihre Theorien stützten sich daher lediglich und vollständig auf ihre Vorstellungskraft.
Der primitive Stand der Wissenschaft zu Darwins Zeiten
ilkel mikroskop, basit mikroskop
Als Darwin seine Hypothesen vortrug gab es die wissenschaftlichen Fachberei-che der Genetik, Mikro-biologie und Biochemie noch nicht. Wären diese erforscht worden, bevor Darwin seine Theorie vorbrachte hätte er möglicherweise erkannt, dass seine Theorie völlig unwissenschaftlich war, und hätte vielleicht gar nicht erst versucht solch unbegründete Behauptun-gen aufzustellen. Die, eine Spezies bestimmende Information ist bereits in den Genen vorhanden, und es ist der natürlichen Selektion nicht möglich neue Spezien durch Veränderungen in den Genen hervorzubringen.
hücre içi, kompleks hücre
In ähnlicher Weise verfügte die Wissenschaft in jenen Tagen nur über ein sehr oberflächliches und grobes Verständ-nis der Struktur und Funktion der Zelle. Wenn Darwin die Möglichkeit gehabt hätte, die Zelle durch ein Elektronenmikroskop zu betrachten, wäre er Zeuge der ungeheuerlichen Komplexität und außergewöhnlichen Struktur in den Organellen der Zelle geworden, und hätte dann mit eigenen Augen erkannt, dass solch ein raffiniertes und komplexes System unmöglich durch geringfügige Abänderungen entstanden sein konnte.
elektron mikroskop, biyolog
Hätte er eine Ahnung von Bio-Mathematik gehabt, so hätte er erkannt, dass nicht ein einziges Proteinmolekül, geschweige denn eine ganze Zelle, durch Zufall ins Dasein gekommen sein konnte.
Ein detailliertes Studium der Zelle wurde erst durch die Erfindung des Elektronenmikroskops ermöglicht. Mit den, hier abgebildeten, primitiven Mikroskopen zu Darwins Zeiten war es lediglich möglich die äußere Zelloberfläche zu sehen.
Während die Echos von Darwins Buch noch hallten entdeckte ein österreichischer Botaniker namens Gregor Mendel 1865 die Vererbungsgesetze. Nicht sehr bekannt geworden bis zum Ende des 19. Jh., gewann Mendels Entdeckung große Bedeutung in den frühen Jahren des 20. Jh. Dies war der Anfang der wissenschaftlichen Genetik. Kurze Zeit danach wurde die Struktur der Gene und Chromosomen entdeckt. Mit der Entdeckung des DNS Moleküls, welches genetische Information speichert, wurde die Evolutionstheorie in den 50er Jahren in eine gewaltige Krise gestürzt. Der Grund dafür war die unvorstellbare Komplexität des Lebens und die Unhaltbarkeit des von Darwin vorgeschlagenen Evolutionsmecha-nismus.
Diese Entwicklungen hätten Darwins Theorie in den Abfallkorb der Geschichte verbannen sollen. Dem jedoch war nicht so, da bestimmte Kreise darauf bestanden die Theorie zu revidieren, erneuern und auf eine wissenschaftliche Ebene zu erheben. Diese Bestrebungen können nur dann sinnvoll erscheinen, wenn man sich vergegenwärtigt, dass es eher ideologische Belange sind als wissenschaftliches Interesse, die im Hintergrund der Theorie eine bedeutende Rolle mitspielen.

Die verzweifelten Bestrebungen des Neo-Darwinismus

Stephen Jay Gould, bilim adamı
Stephen Jay Gould
Darwins Theorie war mit der Entdeckung der genetischen Gesetze im ersten Viertel des 20. Jh. in eine tiefe Krise geraten. Nichtsdestoweniger jedoch bemühte sich eine Gruppe von Wissenschaftlern, die entschlossen waren Darwin die Treue zu halten, Auswege aus dem Dilemma zu finden. Sie fanden sich 1941 auf einem, von der Geological Society of America organisierten Treffen zusammen. Genetiker wie G. Ledyard Stebbins und Theodosius Dobzhansky, Zoologen wie Ernst Mayr und Julian Huxley, Paläontologen wie George Gaylord Simpson und Glenn L. Jepsen, und mathematische Genetiker wie Ronald Fisher und Sewall Right konnten sich nach langen Diskussionen schließlich auf Wege und Mittel einigen, den Darwinismus "zusammenzuflicken".
Dieser Kader konzentrierte sich auf die Frage nach dem Ursprung der vorteilhaften Variationen, welche angeblich die lebenden Organismen zur evolutiven Fortentwicklung bewegt – ein Punkt, den Darwin selbst nicht in der Lage war zu erklären, sondern ihm einfach auswich indem er sich auf Lamarck stützte. Die neue Idee war "Zufallsmutationen". Sie benannten diese neue Theorie "Die moderne synthetische Evolutionstheorie", die dadurch formuliert war, dass sie Darwins These der natürlichen Auslese das Konzept der Mutation hinzufügte. In kurzer Zeit wurde diese Theorie als "Neo-Darwinismus" bekannt, und ihre Verfechter wurden "Neo-Darwinisten" genannt.
Die darauffolgenden Jahrzehnte waren eine Ära verzweifelter Versuche den Neo-Darwinismus zu bestätigen. Es war bereits bekannt, dass Mutationen – oder "Unfälle"– die in den Genen lebendiger Organismen vorfielen stets nachteilig sind. Die Neo-Darwinisten versuchten durch Tausende von Mutationsexperimenten einen Fall für "vorteilhafte Mutation" aufzubauen, doch all ihre Anstrengungen endeten in totalem Versagen.
Sie versuchten ferner experimentell nachzuweisen, dass der erste lebendige Organismus durch Zufall unter primitiven irdischen Voraussetzungen entstanden sein könnte, wie es die Theorie besagt, doch auch diese Versuche blieben gleichermaßen erfolglos. Jeder Versuch der nachweisen sollte, dass Leben durch Zufall entstehen könne, scheiterte. Wahrscheinlichkeitsrechnungen belegen, dass nicht einmal ein einziges Protein, das den Grundbaustein des Lebens darstellt, durch Zufall hätte entstehen können. Und die Urzelle, welche laut evolutionistischen Behauptungen angeblicherweise unter primitiven, unkontrollierten irdischen Bedingungen durch Zufall ins Dasein gekommen sein soll, konnte selbst in den bestausgerüsteten Laboratorien des 20. Jh. nicht synthetisch bereitgestellt werden.
Gründer des Neo-Darwinismus:
Ernst Mayr, neo darwinizmTheodosius Dobzhansky, neo darwinizmJulian Huxley, neo darwinizm
Ernst Mayr
Theodosius Dobzhansky
Julian Huxley
Neo-Darwinismus wird ferner durch die Versteinerungsfunde widerlegt. Nirgendwo in der Welt wurden jemals irgendwelche "Übergangsformen" gefunden, welche die angebliche stufenweise Evolution der lebendigen Organismen von primitiven in höhere Lebensformen hätte zeigen sollen, wie die neo-darwinistische Theorie es behauptet. Gleichzeitig hat vergleichende Anatomie enthüllt, dass Spezien, welche sich angeblich eine aus der anderen entwickelt haben sollten, tatsächlich sehr unterschiedliche anatomische Merkmale aufweisen, so dass sie niemals Vorfahren bzw. Nachkommen der jeweils anderen sein können.
Neo-Darwinismus war jedoch sowieso niemals eine wissenschaftliche Theorie, sondern war ein ideologisches Dogma um nicht zu sagen eine Art "Religion". Der Darwinist Michael Ruse, der ein Professor der Philosophie und Zoologie ist macht dieses Zugeständnis:
...und es besteht kein Zweifel, dass in der Vergangenheit, und ich glaube auch in der Gegenwart, die Evolution für die Evolutionisten etwa so funktionierte, wie etwas, das Elemente hat, die – man könnte sagen – einer säkularen Religion sehr nahe kommen....und es erscheint mir sehr eindeutig, dass die Evolution als eine wissenschaftliche Theorie auf einer sehr fundamentaler Ebene, einer Art Naturalismus huldigt...11
Dies ist der Grund dafür, dass die Verfechter der Evolutionstheorie dieselbe, trotz aller gegenteiligen Beweise weiterhin verteidigen. Ein Punkt worin sie sich jedoch nicht einigen können ist, welches der verschiedenen vorgeschlagenen Realisationsmodelle das "richtige" ist. Eines der wichtigsten dieser Modelle ist das fabelhafte Szenario, das als "das unterbrochene Equilibrium" bekannt ist.

Die empirische Methode: Das unterbrochene Equilibrium

Die meisten Wissenschaftler, die an die Evolution glauben, akzeptieren die neo-darwinistische Theorie einer langsamen, schrittweisen Evolution. In der jüngsten Vergangenheit jedoch wurde ein unterschiedliches Modell vorgeschlagen. Dieses Modell namens "unterbrochenes Equilibrium" verwirft das darwinistische Konzept einer angehäuften, schrittweisen Evolution, und schlägt statt dessen vor, dass die Evolution in großen nicht-kontinuierlichen "Sprüngen" stattfand.
Die ersten lautstarken Verfechter dieser Neigung tauchten zu Beginn der 70er Jahre auf. Zwei amerikanische Paläontologen, Niles Eldredge und Stephen Jay Gould waren sich wohl bewusst, dass die Postulate der neo-darwinistische Theorie durch die Versteinerungsfunde total widerlegt worden waren. Fossile belegten, dass lebende Organismen nicht durch abgestufte Evolution, sondern plötzlich und voll ausgeformt ins Dasein kamen. Die Neo-Darwinisten lebten in der sehnlichsten Hoffnung – und tun das immer noch – dass die "verlorenen" Übergangsformen eines Tages doch noch gefunden werden würden. Obwohl es Eldredge und Gould klar geworden war, dass diese Hoffnung unerfüllt bleiben würde, waren sie dennoch außerstande, ihr evolutionistisches Dogma aufzugeben, und so stellten sie ein neues Modell vor: Das unterbrochene Equilibrium. Hierbei handelt es sich um die Behauptung, dass Evolution nicht als Ergebnis kleiner Abweichungen, sondern in der Form plötzlicher großer Veränderungen stattfand.
Ernst Mayr, neo darwinizmTheodosius Dobzhansky, neo darwinizmJulian Huxley, neo darwinizmJulian Huxley, neo darwinizmJulian Huxley, neo darwinizm
Ernst Mayr, neo darwinizmTheodosius Dobzhansky, neo darwinizmJulian Huxley, neo darwinizmJulian Huxley, neo darwinizmJulian Huxley, neo darwinizm
Heutzutage lehnen Zehntausende von Wissenschaftlern, speziell in den USA und Europa, die Evolutionstheorie ab. Obig abgebildet ist nur eine kleine Auswahl der vielen Bücher, die über das Scheitern der Theorie geschrieben wurden.
Dieses Modell war nichts anderes als ein Modell für Phantasien. So behauptete z.B. der europäische Paläontologe O. H. Shindewolf , der den Weg für Eldredge und Gould bereitet hatte, dass der erste Vogel als eine "grobe Mutation" aus einem Reptilienei ausgeschlüpft sei, d.h. als Ergebnis eines enormen "Unfalls", der sich in der genetischen Struktur ereignet hatte.12 Entsprechend der selben Theorie könnten einige, das Festland bewohnende Tiere, sich in riesige Wale verwandelt haben indem sie sich einer plötzlichen, umfassenden Veränderung unterzogen hatten. Diese Behauptungen, die in totalem Widerspruch zu allen Regeln der Genetik, Biophysik und Biochemie stehen, sind geradeso wissenschaftlich wie die Märchen von Fröschen, die sich in Prinzen verwandeln! Trotzdem nahmen einige evolutionistische Paläontologen, die sehr über die Krise, in der sich die neo-darwinistische Lehre befand, besorgt waren, diese Theorie an, die sich dadurch auszeichnete, dass sie noch bizarrer war als der Neo-Darwinismus selbst.
Der einzige Zweck dieses Modells war, eine Erklärung für die fehlenden Glieder des Fossilnachweises bereitzustellen, den das neo-darwinistische Modell nicht erklären konnte. Es kann jedoch kaum als rationell gelten zu versuchen, die Lücke im Fossilnachweis der Evolutionskette der Vögel mit der Behauptung zu erklären, dass "urplötzlich ein Vogel aus einem Reptilienei kroch", da entsprechend den Aussagen der Evolutionisten selbst, die Evolution von einer Spezies in die andere eine beträchtliche und vorteilhafte Änderung der genetischen Information erfordert. Keine irgend mögliche Mutation jedoch verbessert oder bereichert die genetische Information. Mutationen können höchstens die genetische Information verwirren. Daher würden die vom unterbrochenen Equilibrium-Modell vorgeschlagenen "groben Mutationen" lediglich grobe – d.h. "große"– Verringerungen und Behinderungen in der genetischen Information hervorrufen.
Weiterhin bricht das Modell des "unterbrochenen Equilibriums" durch seine Unfähigkeit, die Frage nach dem Ursprung des Lebens zu behandeln, schon beim ersten Schritt zusammen; dies ist ebenfalls die Frage, die das neo-darwinistische Modell von vornherein widerlegt. Da nicht einmal ein einziges Protein durch Zufall entstanden sein konnte, wird die Debatte darüber, ob Organismen, die aus Trillionen solcher Proteine konstituiert sind, einer "abgebrochenen" oder "allmählichen" Evolution unterlagen, belanglos.
Trotzdem ist es dennoch das neo-darwinistische Modell, das in Betracht kommt, wenn heutzutage über "Evolution gesprochen wird. In den folgenden Kapiteln werden wir zunächst zwei imaginäre Mechanismen des neo-darwinistischen Modells untersuchen, und dann die Fossilfunde betrachten um dieses Modell zu testen. In Anschluss daran werden wir uns mit der Frage nach dem Ursprung des Lebens beschäftigen, die sowohl das neo-darwinistische Modell, als auch alle anderen evolutionistischen Modelle, wie etwa die "Evolution in Sprüngen", zunichte macht.
Bevor wir dies tun, erscheint es sinnvoll, den Leser darauf aufmerksam zu machen, dass die Realität, der wir auf jeder Stufe gegenüberstehen, keine andere Deutung zulässt, als dass das evolutive Szenario ein Märchen ist, ein großer Schwindel, der im Konflikt mit der wirklichen Welt steht. Es ist eine Inszenierung die dazu benutzt wurde die ganze Welt 140 Jahre lang an der Nase herumzuführen. Dank der jüngsten wissenschaftlichen Entdeckungen ist zumindest eine fortgesetzte Verteidigung dieses Betrugs unmöglich geworden.
Darwins Rassismus
Einer der bedeutendsten, jedoch weniger bekannten Wesenszüge Darwins ist sein Rassismus.
ırkçılık, türk düşmanlığı
Darwin erachtete weiße Europäer "höher entwickelt" als andere menschliche Rassen. Während Darwin annahm, dass der Mensch sich evolutiv von affenähnlichen Geschöpfen entwickelt hatte, folgerte er, dass sich einige Rassen mehr entwickelt hatten als andere, und dass letztere immer noch mit affenartigen Eigenheiten behaftet seien. In seinem Buch "Die Abstammung des Menschen" [The Descent of Man], welches er nach "Der Ursprung der Spezien" veröffentlichte, kommentierte er kühn über "die größeren Unterschiede zwischen Menschen bestimmter Rassen".1 Darwin stellte Neger und australische Aboriginen auf eine Stufe mit den Gorillas, und folgerte weiter, dass die "zivilisierteren Rassen" seiner Zeit sich ersterer im Lauf der Zeit "entledigen" würden. Er schrieb:
In Jahrhunderten gemessenen, werden in nicht allzu ferner Zukunft die zivilisierten Menschenrassen mit annähernder Sicher-heit die wilden Rassen überall auf der Erde ausmerzen und ersetzen. Zur gleichen Zeit werden die anthropomorphen Affen ...zweifellos ausgerottet werden. Die Kluft zwischen dem Menschen und seinen nächsten Verwandten, die sich dann, wie zu erhoffen, in der Gestalt eines kultivierteren Zustands manifestieren wird, wird dann weiter sein, als selbst die zwischen einem Kaukasier und irgend einem Affen wie etwa dem Pavian, anstatt wie gegenwärtig, zwischen dem Neger oder Australier und dem Gorilla.2
Darwins widersinnige Ideen wurden nicht nur theoretisiert, sondern in eine Stellung erhoben, wo sie die bedeutendste "wissenschaftliche Grundlage" für den Rassismus schafften. In der Annahme, dass sich Lebe-wesen im Kampf ums Überleben evolutiv entwickelten, wurde Darwinismus selbst auf die Sozialwis-senschaften angewandt, und wurde zu einem Konzept, das sich unter dem Namen "Sozialdarwinis-mus" entwickelte.
ırkçılık, türk düşmanlığıırkçılık, türk düşmanlığı
Sozialdarwinismus besagt, dass die gegenwärtigen menschlichen Rassen auf verschiedenen Stufen der "evolutionären Leiter" stehen, dass die europäischen Rassen die "höchstentwickelten" seien, und dass viele andere Rassen immer noch affenartige Merkmale aufzeigten.

1. Benjamin Farrington, What Darwin Really Said, London, Sphere Books, 1971, S. 54-56
2. Charles Darwin, The Descent of Man, 2. Aufl., New York, A.L. Burt Co., 1874, S. 178

Kapitel 3: Die fingierten Mechanismen der Evolution

Kapitel 3: Die fingierten Mechanismen der Evolution

Das neo-darwinistische Modell, welches heutzutage als die Hauptrichtung der Evolutionstheorie betrachtet wird, postuliert, dass das Leben sich durch zwei naturalistische Mechanismen entwickelt hat: "Natürliche Auslese" und "Mutation". Die Grundaussage der Theorie ist folgende: Natürliche Auslese und Mutation sind zwei, sich ergänzende Mechanismen. Der Ursprung der evolutiven Änderungen sind unwillkürliche Mutationen, die in der genetischen Struktur lebender Organismen stattfinden. Die Charaktereigenschaften, die durch die Mutationen verursacht worden sind, werden durch den Mechanismus der natürlichen Auslese ausgewählt und deshalb entwickeln sich die Lebewesen fort.
Wenn man die Theorie weiter untersucht, findet man, dass solch ein evolutiver Mechanismus gar nicht vorhanden ist, denn weder natürliche Auslese, noch Mutationen tragen irgend etwas zu der Behauptung bei, dass sich die verschiedenen Spezien von einer in die andere entwickelt und verwandelt haben.

Natürliche Selektion

Mit der natürlichen Auslese als einem Vorgehen der Natur waren schon Biologen vor Darwin vertraut, die sie als einen "Mechanismus, der die Spezien in unveränderter Reinheit erhält" definierten. Darwin war der Erste, der behauptete, dass dieser Vorgang evolutive Kräfte beinhalte, und auf der Grundlage dieser Behauptung baute er dann seine ganze Theorie auf. Der Titel den er seinem Buch gab, Der Ursprung der Spezien durch natürliche Auslese, deutet darauf hin, dass natürlichen Auslese die Grundlage der Theorie Darwins war.
Seit Darwins Zeiten jedoch wurde nicht die geringste Spur eines Beweises erbracht, der gezeigt hätte, dass Lebewesen durch natürliche Auslese zu evolutiver Fortentwicklung veranlasst werden. Colin Patterson, der rangälteste Paläontologe am Museum of Natural History in England, der nebenbei bemerkt auch ein prominenter Evolutionist ist, hebt hervor, dass bisher niemals beobachtet wurde, dass natürlichen Auslese die Kraft habe, eine evolutive Fortentwicklung von Organismen zu verursachen:
Niemand hat jemals eine Spezies durch Mechanismen der natürlichen Auslese hervorgebracht. Niemand kam dem auch nur nahe, und der Großteil der gegenwärtigen Debatte im Neo-Darwinismus bewegt sich um diese Frage.13
Natürliche Auslese sagt aus, dass diejenigen Lebewesen, die den natürlichen Verhältnissen ihrer Habitat besser angepasst sind, erfolgreich sein werden indem sie überlebensfähige Nachkommen haben, während diejenigen die anpassungsunfähig sind, aussterben. Zum Beispiel werden in einem Rudel von Rehen, das der Gefahr von wilden Raubtieren ausgesetzt ist, natürlicher Weise diejenigen überleben, die schneller laufen können. Das ist wahr. Dieser Prozess wird jedoch niemals – unabhängig davon wie lange er fortdauert – die Rehe in eine andere lebendige Spezies verwandeln. Die Rehe werden immer Rehe bleiben.
Wenn man die wenigen Vorkommnisse betrachtet, die die Evolutionisten als beobachtete Beispiele der natürlichen Auslese aufführen, sieht man, dass es sich hierbei um nichts anderes als einen einfältigen Versuch der Irreführung handelt.

"Industriemelanose"

endüstriyel devrim, kelebek
Das Beispiel des "industriellen Melanismus" ist sicherlich kein Beweis für die Evolution, denn dieser Prozess brachte keine neue Spezies von Motten hervor. Die Auslese fand nur unter den bereits bestehenden Arten statt.
1986 veröffentlichte Douglas Futuyma ein Buch unter dem Titel The Biology of Evolution, das allgemein als höchst erleuchtende Erklärungsquelle der Theorie der Evolution durch natürliche Auslese anerkannt ist. Das berühmteste seiner Beispiele zu diesem Thema handelt von der Pigmentfarbe der Mottenbevölkerung, die sich während der industriellen Revolution in England verdunkelt zu haben scheint. Man kann die Geschichte des industriellen Melanismus nicht nur in Futuymas, sondern in fast allen evolutionistischen Biologiebüchern finden. Die Geschichte gründet sich auf eine Versuchsreihe, die der britische Physiker und Biologe Bernard Kettlewell in den 50er Jahren durchführte, und kann folgendermaßen zusammengefasst werden:
Laut der Ausführungen war die Farbe der Baumrinden in der Umgebung von Manchester zu Beginn der industriellen Revolution in England ziemlich hell. Aus diesem Grund waren dunkelfarbige Motten die sich auf diesen Bäumen niederließen leicht sichtbar für die Vögel die sich an ihnen nährten, und hatten somit verringerte Überlebenschancen. Als sich nach 50 Jahren infolge von Luftverschmutzung die Farbe der Baumrinden verdunkelt hatte, wurden die hellfarbenen Motten zur meistgejagten Beute. Als Ergebnis davon verringerte sich die Anzahl der hellen Motten, wobei die der dunklen anstieg, da diese nun nicht mehr so gut sichtbar waren. Die Evolutionisten verwenden dies als einen großen, ihre Theorie unterstützenden Beweis. Auf der anderen Seite suchen sie dabei Zuflucht und Hilfe in einer aufgemachten Schaustellung um zu zeigen wie sich hellfarbene Motten "evolutiv" in dunkelfarbige entwickelten.
Es sollte jedoch eindeutig klar sein, dass diese Situation in keiner Weise als Beweis für die Evolutionstheorie gelten kann, denn natürliche Auslese führte nicht zu einer neuen Form, die vorher nicht vorhanden war. Dunkle Motten waren vor der industriellen Revolution im Mottenbestand vorhanden, und die einzige Veränderung die stattfand war im relativen Zahlenverhältnis der bestehenden Arten innerhalb der Mottenbevölkerung. Die Motten hatten kein neues Charakteristikum oder Organ entwickelt, welches eine "Artbildung" verursacht hätte. Um eine Motte in eine andere lebendige Spezies zu verwandeln, z.B. einen Vogel, müssten neue Zufügungen zu den Genen gemacht werden, d.h. ein total anderes genetisches Programm müsste aufgezeichnet werden, um die Information bezüglich der physischen Charaktereigenschaften des Vogels mit einzuschließen.
Dies ist die Antwort, die der evolutionistischen Geschichte des industriellen Melanismus gebührt. Die Geschichte hat jedoch noch eine andere Seite. Nicht nur ihre Interpretation, sondern die Geschichte selbst weist Mängel auf. Wie der Molekularbiologe Jonathan Wells in seinem Buch "Ikonen der Evolution" [Icons of Evolution] beschreibt, spiegelt die Geschichte der gesprenkelten Motten, die in jedem evolutionistischen Biologiebuch zu finden ist, und somit zu einer "Ikone" in diesem Sinn wurde, nicht die Tatsachen wieder. Wells erörtert in seinem Buch, wie Bernard Kettlewells Experiment, das als der "experimentelle Beweis" der Geschichte gilt, tatsächlich ein wissenschaftlicher Skandal ist. Einige Grundelemente dieses Skandals sind folgende:
• Viele Experimente, die nach Kettlewell durchgeführt wurden, enthüllten, dass nur eine Art dieser Motten sich an den Baumstämmen niederließen, während alle anderen die Unterseite von kleineren horizontalen Zweigen bevorzugten. Seit 1980 hat es sich herausgestellt, dass die gesprenkelten Motten sich normalerweise nicht an Baumstämmen niederlassen. In 25-jährigen Feldstudien kamen viele Wissenschaftler, wie Cyril Clarke und Rory Howlett, Michael Majerus, Tony Liebert, und Paul Brakefield zu dem Schluss, dass "die Motten in Kettlewells Experiment zu nicht-typischem Verhalten gezwungen worden waren, und daher die Versuchsergebnisse nicht als wissenschaftlich geltend akzeptiert werden können".
• Wissenschaftler, die Kettlewells Folgerungen überprüften, kamen zu einem noch interessanterem Ergebnis: Während erwartet wurde, dass die Anzahl der hell-farbenen Motten in anderen, weniger verschmutzten Gegenden Englands größer sei, war die Bevölkerung der dunklen Motten tatsächlich das Vierfache der helen. Das bedeutete, dass keine Beziehung zwischen den Motten und den Baumstämmen herrschte, wie Kettlewell behauptet hatte, und wie von fast allen evolutionistischen Quellen wiederholt wurde.
• Als sich die Forschung weiter vertiefte, änderten sich die Dimensionen des Skandals: "Die Motten an den Baumstämmen", die von Kettlewell fotografiert worden waren. Kettlewell benutzte tote Exemplare, die er an die Baumstämme klebte oder steckte und dann fotografierte. In Wirklichkeit waren die Chancen solch ein Bild zu erhalten kaum gegeben, da die Motten sich nicht auf den Baumstämmen, sondern auf der Unterseite von Blättern niederließen.14
Diese Tatsachen wurden erst in den 90er Jahren von der wissenschaftlichen Gemeinschaft aufgedeckt. Der Zusammenbruch des Mythos der Industriemelanose, die über Jahrzehnte hindurch eines der Kleinode der Einführungskurse zur Evolution gewesen war, enttäuschte die Evolutionisten sehr. Einer von ihnen, Jerrz Coyne bemerkte:
Meine eigene Reaktion ist wie die Enttäuschung, die, als sechsjähriger Junge, meine Entdeckung begleitete, dass es mein Vater, und nicht der Nikolaus war, der zu Weihnachten die Geschenke brachte. 15
So war das "berühmteste Beispiel der natürlichen Auslese" als ein wissenschaftlicher Skandal auf die Müllhalde der Geschichte abgeschoben worden.
Und das war unvermeidbar, denn die natürliche Auslese ist, im Gegensatz zu dem was die Evolutionisten behaupten, kein "evolutionärer Mechanismus". Sie ist nicht befähigt, ein neues Organ einem lebenden Organismus hinzuzufügen, oder ihn eines vorhandenen zu berauben, oder ihn in eine andere Spezies zu verwandeln.

Kann natürlichen Auslese die Komplexität erklären?

Es gibt nichts was natürliche Auslese zur Evolutionstheorie beitragen kann, denn dieser Mechanismus kann niemals die genetische Information einer Spezies erweitern oder verbessern. Noch kann sie eine Spezies in eine andere verwandeln: einen Seestern in einen Fisch, oder einen Fisch in einen Frosch, oder einen Frosch in ein Krokodil, oder ein Krokodil in einen Vogel. Der größte Verfechter des unterbrochenen Equilibriums, Gould, bezieht sich auf diese Sackgasse wie folgt:
Die Quintessenz des Darwinismus kann in einem einfachen Satz zusammengefasst werden: Natürliche Auslese ist die schöpferische Kraft des evolutiven Wandels. Niemand bestreitet, dass natürliche Auslese eine negative Rolle in der Beseitigung der Unfähigen spielt. Die darwinschen Theorien erfordern, dass sie auch die Fähigen erschaffen kann. 16
kaplan, ceylan
Die natürliche Auslese dient als ein Mechanismus, durch den die schwachen Individuen innerhalb einer Spezies entfernt werden. Sie ist ein Konservationsmechanismus, der die bestehende Spezies vor Degeneration bewahrt. Darüber hinaus hat sie keinerlei Fähigkeit, eine Spezies in eine andere umzuwandeln.
Eine andere irreführende Methode der Evolutionisten in Bezug auf natürliche Auslese ist ihr Versuch, diesen Mechanismus als einen bewussten Planer darzustellen, wobei natürliche Auslese nicht über ein Bewusstsein verfügt. Sie hat keinen Willen der entscheiden könnte was gut und was schlecht für die Lebewesen sei. Demnach kann natürliche Auslese biologische Systeme und Organe, die die Eigenschaft "unverminderbarer Komplexität" besitzen nicht erklären. Diese Systeme und Organe setzen sich aus einer großen Anzahl von zusammenwirkenden Teilen zusammen, und sie sind unbrauchbar, wenn selbst nur eines dieser Teile abwesend oder schadhaft ist. (Das menschliche Auge, z.B. funktioniert nicht, wenn es nicht komplett in allen Einzelheiten vorhanden ist.) Der Wille, der all diese Teile zusammenbringt sollte daher in der Lage sein, die Zukunft im Voraus zu erfassen, um gezielt auf Nutzen hinarbeiten zu können, der in der letzten Phase erlangt werden soll. Da natürliche Auslese weder Bewusstsein noch Willen besitzt, ist sie nicht in der Lage dermaßen zu wirken. Diese Tatsache, die auch die Grundlagen der Evolutionstheorie zerstört, besorgte auch Darwin: "Wenn gezeigt werden könnte, dass es irgend ein komplexes Organ gibt, das unmöglich durch mehrfache, aufeinanderfolgende, geringfügige Abänderungen geformt werden könnte, würde meine Theorie total zusammenbrechen." 17
Natürliche Auslese sondert lediglich die verkümmerten, schwachen und lebensunfähigen Individuen einer Spezies heraus. Sie kann keine neue Art, neue genetische Information oder neue Organe herstellen, d.h., sie kann keine evolutive Weiterentwicklung verursachen. Darwin akzeptierte diese Realität indem er äußerte: "Natürliche Auslese vermag nichts zu tun, solange sich keine vorteilhaften Änderungen begeben."18 Dies ist der Grund dafür, dass der Neo-Darwinismus die Mutation als "die Ursache vorteilhafter Änderungen" auf die gleiche Ebene erhebt und neben die natürliche Auslese stellen musste. Mutationen können jedoch, wie wir sehen werden, lediglich die "Ursache für schädliche Veränderungen" sein.

Mutationen

dna, mutasyon
Mutations add no new information to an organism's DNA: As a result of mutations, the particles making up the genetic information are either torn from their places, destroyed, or carried off to different places. Mutations cannot make a living thing acquire a new organ or a new trait. They only cause abnormalities like a leg sticking out of the back, or an ear from the abdomen.
Mutationen sind als Brüche oder Substitute definiert, die in dem DNS Molekül stattfinden, welches sich im Kern der Zellen eines lebenden Organismus befindet, und in welchem die gesamte genetische Information gespeichert ist. Diese Brüche oder Substitute sind das Ergebnis äußerer Einwirkungen, wie etwa Bestrahlung oder chemische Aktion. Bei jeder Mutation handelt es sich um einen "Unfall" bei dem die Nukleotiden, aus welchen sich die DNS zusammensetzt, entweder beschädigt oder örtlich versetzt werden. In den meisten Fällen verursachen sie so große Schäden und Veränderungen, dass die Zelle außerstande ist, diese zu reparieren.
Die Mutation, hinter der sich die Evolutionisten häufig verstecken, ist kein Zauberstab der lebende Organismen in eine weiter fortgeschrittene und vollständigere Form verwandelt. Die direkte Auswirkung von Mutationen ist schädlich. Die Änderungen die durch Mutationen hervorgerufen werden, können nur denen gleichen, die die Menschen in Hiroschima, Nagasaki und Tschernobyl erlitten, d.h. Tod, Versehrung und Verunstaltungen der Natur...
Der Grund dafür ist sehr einleuchtend: Die DNS hat eine sehr komplexe Struktur, und planlose Einflüsse können dieser Struktur nur Schaden zufügen. B. G. Ranganathan erklärte:
Mutationen sind geringfügig, ungeplant und schädlich. Sie treten sehr selten auf, und die beste Möglichkeit ist, dass sie wirkungslos bleiben. Diese vier Eigenschaften der Mutationen deuten darauf hin, dass sie nicht zu evolutiver Fortentwicklung führen können. Eine planlose Änderung in einem hoch spezialisierten Organismus ist entweder wirkungslos oder schädlich. Eine planlose Veränderung in einer Uhr kann die Uhr nicht verbessern. Sie wird sie aller Voraussicht nach beschädigen, oder hat bestenfalls keine Auswirkung. Ein Erdbeben bringt einer Stadt keine Verbesserungen, es bringt Zerstörung.19
Es ist daher nicht verwunderlich, dass bislang noch keine vorteilhafte Mutation beobachtet werden konnte. Alle Mutationen haben sich als schädlich erwiesen. Der evolutionistische Wissenschaftler Warren Weaver bemerkte zu einem Bericht vom Committee on Genetic Effects of Atomic Radiation [Kommittee für genetische Auswirkungen von atomarem Strahlungsausfall], das gebildet wurde um Mutationen zu untersuchen, die möglicherweise durch den Einsatz von Atomwaffen im 2. Weltkrieg hervorgerufen worden waren:
Viele werden erstaunt sein über die Aussage, dass praktisch alle mutierten Gene schädlich sind, da Mutationen einen notwendigen Teil des Evolutionsprozesses ausmachen. Wie kann eine gute Auswirkung – die Evolution zu höheren Lebensformen – von Mutationen ausgehen, die praktisch alle schädlich sind?20
Alle Anstrengun-gen "eine nützliche Mutation" hervorzubringen scheiterten. Über Jahrzehnte hinweg führten Evolutio-nisten unzählige Experimente durch, um Mutationen in Taufliegen hervorzurufen, da diese Insekten sich sehr rasch vermehren und Mutationen sich daher schnell zeigten. So wurden Generation um Generation dieser Fliegen mutiert, doch eine vorteilhafte Mutation wurde niemals beobachtet. Der evolutionistische Genetiker Gordon Taylor schrieb:
In all den Tausenden von Fliegenzüchtungsversuchen, die über 50 Jahre lang in vielen Teilen der Welt durchgeführt wurden, konnte das Aufkommen einer neuen Spezies niemals beobachtet werden... nicht einmal ein neues Enzym. 21
Ein anderer Forscher, Michael Pitman, bemerkte folgendes zum Scheitern der Taufliegenexperimente:
Morgan, Goldschmidt, Muller und andere Genetiker haben Generationen von Taufliegen extremen Umständen von Hitze, Kälte, Licht, Dunkelheit und Behandlung mit Chemikalien und Bestrahlung unterzogen. Jede Art von Mutation wurde erzeugt, von denen praktisch alle entweder belanglos oder definitiv schädlich waren. Menschlich erzeugte Evolution...? Kaum: Wenige der Ungeheuer, die die Genetiker hervorgebracht hatten, hätten außerhalb der Flaschen, in denen sie gezüchtet worden waren, überleben können. Die Praxis zeigte, dass Mutanten entweder sterben, unfruchtbar sind, oder zum natürlichen Typen zurückkehren.22
Das Gleiche gilt für den Menschen. Alle, an Menschen beobachteten Mutationen, hatten schädliche Folgen. In diesem Punkt bedienen sich die Evolutionisten einer Verschleierungstaktik, indem sie versuchen selbst Beispiele solcher nachteiligen Mutationen als "Beweis der Evolution" hinzustellen. Alle, in Menschen aufgetretenen Mutationen, haben körperliche Entstellung oder Siechtum wie Mongolismus, Down Syndrom, Albinismus, Zwergwuchs oder Krebs zur Folge. Diese Mutationen sind in evolutionistischen Lehrbüchern als Beispiele für das "Wirken des evolutiven Mechanismus" aufgeführt. Es erübrigt sich darauf hinzuweisen, dass es sich bei einem Prozess, der Menschen versehrt oder krank zurücklässt kaum um "einen evolutiven Mechanismus" handeln kann – von der Evolution wird erwartet, dass sie bessere Arten mit größerer Überlebensfähigkeit hervorbringt.
Zusammenfassend können drei Hauptgründe aufgeführt werden, warum Mutationen der Unterstützung der evolutionistischen Postulate nicht dienlich sein können:
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Eine katastrophale Auswirkung von Mutationen auf den menschlichen Körper. Der links abgebildete Junge ist ein Opfer des Unfalls im Atomreaktor in Tschernobyl.
1) Die direkte Auswirkung von Mutationen ist schädlich: Da sie ungeplant auftreten beschädigen sie fast immer den Organismus der ihnen ausgesetzt ist. Vernunft lehrt uns, dass unbewusste Eingriffe in eine vollkommene und komplexe Struktur dieselbe nicht verbessern, sondern nur einschränken können. Tatsächlich konnte bisher niemals eine "vorteilhafte Mutation" beobachtet werden.
2) Mutation fügt der DNS eines Organismus keine neue Information hinzu. Die Trägerteilchen der genetischen Information werden entweder aus ihren Plätzen herausgerissen, zerstört, oder an andere Stellen versetzt. Mutationen können ein Lebewesen nicht dazu bringen, ein neues Organ oder eine neue Charaktereigenschaft auszubilden. Sie können lediglich Abnormalitäten verursachen, wie etwa ein am Rücken wachsendes Bein, oder ein am Bauch wachsendes Ohr.
3) Um von einer Generation auf die nachfolgende übertragen werden zu können, muss eine Mutation in den Geschlechtszellen des Organismus stattgefunden haben. Eine Zufallsveränderung, die in irgend einer Zelle oder irgend einem Organ des Körpers auftritt kann nicht auf die nächste Generation übertragen werden. Ein menschliches Auge, z.B., das durch Strahlungseinwirkung oder aufgrund anderer Ursachen verändert wurde, kann nicht auf nachfolgende Generationen vererbt werden.
Kurz gesagt, es ist nicht möglich, dass Lebewesen sich evolutiv entwickelt haben, denn es gibt keinen Mechanismus in der Natur, der eine evolutive Fortentwicklung verursachen könnte. Dies ist in Übereinstimmung mit dem Fossilnachweis, der aufzeigt, dass das Evolutionsszenario weit von der Realität entfernt ist.
Links: Eine normale Taufliege (Drosophila).
mutasyon, sinek
A. NORMAL 1. Auge, 2. Fühler
B. MUTANTE 3. Beine
Links: Eine normale Taufliege (Drosophila).
Rechts: Eine Taufliege deren Beine aus ihrem Kopf herauswachsen; eine durch Radiation hervorgerufene Mutation.

Kapitel 4: Die Versteinerungsfunde widerlegen die Evolution

Kapitel 4: Die Versteinerungsfunde widerlegen die Evolution

Lebende Fossilien
Die Evolutionstheorie besteht darauf, dass sich Spezien kontinuierlich evolutiv in andere Spezien entwickeln. Wenn wir jedoch gegenwärtig lebende Geschöpfe mit den, ihnen entsprechenden Fossilien vergleichen, sehen wir, dass sie über Millionen von Jahren hinweg unverändert geblieben sind. Diese Tatsache ist ein eindeutiger Beweis, der die Behauptungen der Evolutionisten zunichte macht.
AriFosiliAriCanli
Die lebende Biene unterscheidet sich nicht von ihrer versteinerten Verwandten, die Millionen Jahre alt ist.
YusufcukFosiliYusufcukCanli
Das 135 Millionen Jahre alte Libellenfossil unterscheidet sich nicht von einem zeitgenössischen Gegenstück.
KarincaFosiliKarincaCanli
Der Vergleich eines 100 Millionen Jahre alten Ameisenfossils mit einer heute lebenden Ameise zeigt deutlich, dass Ameisen keinerlei evolutionäre Geschichte aufweisen.
Die Evolutionstheorie besagt, dass jede lebende Spezies von einem Vorgänger abstammt. Eine vorher vorhandene Spezies verwandelte sich im Lauf der Zeit in etwas Anderes, und auf diese Weise sind alle ins Dasein gekommen. Laut der Theorie erstreckt sich dieser allmähliche Wandlungsprozess über Millionen von Jahren.
Wenn dem so wäre, hätten zahlreiche Übergangsarten in diesem langen Wandlungszeitraum vorhanden sein und leben müssen.
Es müsste z.B. einige Halb-Fisch-Halb-Reptilien-Wesen in der Vergangenheit gegeben haben, die zusätzlich zu dem, ihnen bereits eigenen Fischcharakter, einige reptilienhaften Eigenschaften angenommen hatten. Oder es hätte einige Reptilienvögel geben müssen, die zusätzlich zu den ihnen innewohnenden Reptileigenschaften einige Vogelmerkmale entwickelt hatten. Evolutionisten nennen diese Phantasiegeschöpfe, von welchen sie glauben, dass es sie in der Vergangenheit gab, "Übergangsformen".
Hätten solche Tiere tatsächlich existiert, müsste es Millionen, und selbst Billionen von ihnen in Anzahl und Sorten gegeben haben. Und wichtiger noch, die versteinerten Überreste solcher wunderlichen Wesen müssten vorhanden sein. Die Anzahl dieser Übergangsformen hätte größer sein müssen als die der gegenwärtig vorhandenen Tierarten, und ihre Überreste müssten über die ganze Erde verstreut auffindbar sein. In Der Ursprung der Spezien erklärt Darwin:
Falls meine Theorie richtig ist, haben sicherlich zahllose Übergangsarten existiert, welche alle Arten der gleichen Gattung eng miteinander verbanden... Folglich könnte der Nachweis ihrer vergangenen Existenz nur in Versteinerungen gefunden werden.23
Darwin selbst war sich bewusst über das Nichtvorhandensein solcher Übergangsformen. Er hoffte, dass sie in der Zukunft gefunden werden würden. Trotz seiner Zuversicht erkannte er, dass die fehlenden Übergangsformen das größte Hindernis in seiner Theorie waren. Daher schrieb er in seinem Buch Der Ursprung der Spezien folgendes in dem Kapitel "Probleme der Theorie":
... Warum sehen wir nicht unzählige Übergangsformen, wenn die Spezien sich in kleinen Stufen aus anderen entwickelten. Warum ist die ganze Natur nicht in Verwirrung, anstatt der klaren Abgegrenztheit der Spezien, wie wir sie sehen?... doch, da nach dieser Theorie zahllose Übergangsformen bestanden haben mussten, warum finden wir sie nicht in unzähligen Mengen eingebettet in der Erdkruste?...doch, warum finden wir keine nah-verwandten Übergangsformen in den Übergangszonen, wo gemäßigte Lebensbedingun-gen vorherrschen? Diese Schwierigkeit verwirrte mich lange Zeit in großem Maße.24
Die einzige Erklärung die Darwin finden konnte, diesen Beanstandungen entgegenzusetzen, war das Argument, dass die bisher entdeckten Fossilienfunde unzureichend seien. Er erklärte, dass die fehlenden Glieder gefunden werden würden, wenn der Fossilnachweis in größeren Einzelheiten erforscht worden sei.
Im Glauben an Darwins Prophezeiung haben die Evolutionisten auf ihrer Suche nach Versteinerungen seit Mitte des 19. Jh. überall auf der ganzen Welt nach den fehlenden Gliedern gegraben. Trotz ihrer besten Anstrengungen kamen bisher noch keine Übergangsformen ans Licht. Alle, durch Ausgrabungen erhaltenen Fossilien zeigten, dass, ganz im Gegensatz zu den Überzeugungen der Evolutionisten, das Leben auf der Erde unmittelbar und voll entwickelt erschien. Im Versuch ihre Theorie zu beweisen haben die Evolutionisten sie stattdessen unbeabsichtigt zum Zusammenbruch gebracht.
Ein berühmter britischer Paläontologe, Derek V. Ager gesteht diese Tatsache ein, obwohl er ein Evolutionist ist:
Wenn wir den Fossilnachweis im Einzelnen untersuchen, ob auf der Ordnungs- oder Spezies-Ebene tritt ein Punkt hervor: was wir immer und immerwieder finden ist nicht eine allmähliche Evolution, sondern eine plötzliche Explosion einer Gruppe aufkosten einer anderen.25
Ein anderer evolutionistischer Paläontologe, Mark Czarnecki kommentiert in folgender Weise:
Ein Hauptproblem in der Bestätigung der Theorie ist der Fossilnachweis, der Abdruck dahingegangener Spezien, der in den geologischen Formationen der Erde aufbewahrt ist. Diese Funde haben niemals Spuren von Darwins hypothetischen Übergangsarten enthüllt – stattdessen zeigt sich ein plötzliches Auftreten und Verschwinden der Spezien, und diese Unregelmäßigkeit hat das Argument der Kreationisten angespornt, dass jede Spezies von Gott erschaffen worden sei.26
Diese Lücken im Fossilnachweis können nicht dadurch erklärt werden, dass man sagt, es seien noch nicht genügend gefunden worden, doch eines Tages würden sie wohl auftauchen. Der amerikanische Paläontologe R. Wesson bemerkt in seinem, 1991 veröffentlichten Buch "Über die natürliche Auslese hinaus" [Beyond Natural Selection], dass "die Lücken im Fossilnachweis real und phänomenal" sind.
Die Lücken im Fossilnachweis sind tatsächlich vorhanden, doch die Abwesenheit eines Nachweises irgendwelcher wichtigen Abzweigungen ist unglaublich. Spezien sind normalerweise statisch, oder annähernd statisch, über lange Zeitepochen hinweg. Spezien weisen selten, und Gattungen niemals eine Evolution in neue Spezien oder Gattungen auf, sondern werden, eine durch die andere ersetzt, und der Wechsel ist mehr oder weniger plötzlich.27
Das Auge Der Trilobiten
 trilobit,trilobit gözü
A. Das Auge Der Trilobiten
Die Trilobiten, welche in der kambrischen Epoche plötzlich auftraten, haben eine äußerst komplexe Augenstruktur. In den Worten David Raups, eines Geologieprofessors, hat dieses Auge, das aus Millionen von wabenförmigen Partikelchen und einem Doppellinsensystem besteht "ein optimales Design, welches, um es heutzutage zu entwickeln, eines gut ausgebildeten, erfinderischen optischen Ingenieurs bedürfte".
Dieses Auge tauchte vor 550 Millionen Jahren in vollendetem Zustand auf. Zweifellos kann die plötzliche Erscheinung solch eines wunderbaren Designs nicht durch Evolution erklärt werden, und es beweist daher, dass die Schöpfung tatsächlich stattgefunden hat.
Außerdem hat sich die Wabennetzstruktur des Trilobitenauges bis in unsere Zeit ohne die geringste Änderung erhalten. Einige Insekten, wie die Biene und die Libelle haben die gleiche Augenstruktur wie die der Trilobiten.*) Dieser Stand der Dinge widerlegt die evolutionistische Hypothese, dass Lebewesen sich evolutiv fortschreitend von primitiven in komplexe Lebensformen entwickelten.
*) R.L.Gregory, Eye and Brain: The Physiology of Seeing, Oxford University Press, 1995, p.31

Das Leben erschien auf der Erde plötzlich und in zusammengesetzten Ganzheitsformen

Der Fossilnachweis bezeugt, dass es niemals Übergangsformen gegeben hat, dass eine Evolution nicht stattfand, und dass alle Spezien getrennt in vollendeter Form erschaffen wurden.
Wenn geologische Erdschichten und Versteinerungen untersucht werden, zeigt es sich, dass alle Lebensformen zur gleichen Zeit auftraten. Die älteste Schicht der Erdkruste in der Versteinerungen von Lebewesen gefunden wurden, ist die der kambrischen Ära die schätzungsweise 500 – 550 Millionen Jahre zurückliegt.
Die Lebewesen, die in der, der kambrischen Ära zugehörigen Schicht gefunden wurden tauchten plötzlich im Fossilnachweis auf – es gibt keine Vorfahren, die vorher existiert hätten. Die Versteinerungsfunde des kambrischen Gesteins stammen von Schnecken, Trilobiten, Schwämmen, Erdwürmern, Quallen, Seeigeln und anderen komplexen wirbellosen Wassertieren. Dieses vielfältige Mosaik von lebenden Organismen gestaltete sich aus solch einer Vielzahl von komplexen Geschöpfen, die so plötzlich auftraten, dass dieses wunderbare Ereignis in geologischer Literatur die "kambrische Explosion" genannt wird.
Die meisten der in dieser Schicht gefundenen Lebensformen weisen komplexe Organsysteme wie Augen, Kiemen, Kreislaufsystem und hochentwickelte physiologische Strukturen, in keiner Weise unterschiedlich von denen ihrer neuzeitlichen Ebenbilder. Die doppel-linsige, gekämmte Augenstruktur der Trilobiten, z.B. ist ein Design-Wunder. David Raup, ein Professor der Geologie an den Universitäten von Harvard, Rochester, und Chicago, sagt: "...die Trilobiten bedienten sich eines optimalen Designs, welches, um es heutzutage zu entwickeln, eines gut ausgebildeten, erfinderischen optischen Ingenieurs bedürfte."28
Diese komplexen, voll ausgebildeten wirbellosen Wassertiere erschienen unmittelbar, ohne irgend welche Glieder oder Übergangsformen, die sie mit den einzelligen Organismen, welche die einzige Lebensform darstellen, die vor ihnen auf der Erde existierte, in Verbindung setzen könnte.
Richard Monastersky, der Herausgeber von Earth Sciences, welches eines der anerkannten Veröffentlichungsorgane evolutionistischer Literatur ist, macht folgende Aussage über die "kambrische Explosion", die als eine vollständige Überraschung für die Evolutionisten kam:
Vor einer halben Billion Jahren erschienen plötzlich die erstaunlich komplexen Formen von Tieren, wie wir sie heute sehen. Dieser Zeitpunkt zu Beginn der kambrischen Ära der Erde, vor etwa 500 Millionen Jahren bezeichnete die evolutive Explosion, die die Ozeane mit den ersten komplexen Geschöpfen. Die großen Tiergattungen unserer Zeit waren bereits in der frühen kambrischen Epoche vorhanden, und sie waren deutlich voneinander unterschieden, wie sie es auch heute sind.29
Tiefergehende Nachforschungen bezüglich der kambrischen Explosion zeigen, welch ein Dilemma dieselbe für die Evolution darstellt. Die jüngsten Forschungsbefunde deuten darauf hin, dass fast alle Phylen, die grundsätzlichsten Tiergruppen, plötzlich in der kambrischen Epoche auftraten. In einem, in der Zeitschrift Science im Jahr 2001 veröffentlichten Artikel ist zu lesen: "Der Beginn der kambrischen Epoche, der etwa 545 Millionen Jahre zurückliegt, erlebte das plötzliche Auftreten von fast allen Hautgruppierungen der Tiere (Phyle) im Fossilnachweis, die bis heute noch überwiegend die Biota ausmachen."30 Der gleiche Artikel bemerkt, dass sehr reiche Fossilschichten, die einen allmählichen Entwicklungsprozess aufzeigen sollten, vorhanden sein müssten, um solch komplexe und unterschiedliche Wesensgruppen entsprechend der Evolutionstheorie erklären zu können, doch dass es bisher nicht möglich war, diese zu finden:
Auch dieser Gegensatz von Evolution und Verbreitung hätte einer Vorgeschichte der Gruppe erforderlich gemacht, für die es keinen Fossilnachweis gibt. Außerdem haben cladistische Analysen der Arthropodenphylogenie enthüllt, dass Trilobiten, wie die Eucrustazäen einen verhältnismäßig fortgeschrittenen "Zweig" am Arthropodenbaum darstellen, doch Fossilien dieser vorgeblichen Arthropodenvorfahren sind nicht vorhanden... Selbst wenn Beweis für einen früheren Ursprung entdeckt würde, bliebe es dennoch eine schwierige Aufgabe, zu erklären, warum so viele Tiere innerhalb solch kurzer Zeit zu Beginn der kambrischen Epoche an Größe zugenommen, und sich eine Beschalung angeeignet haben.31
Interesting Spines
hallucigenia, dikenkambriyen,diken fosili
One of the creatures that suddenly emerged in the Cambrian Age is Hallucigenia (above, left). This and many other Cambrian fossils have hard, sharp spines to protect them from attack. One thing that evolutionists cannot account for is how these creatures should have such an effective defense system when there were no predators around. The lack of predators makes it impossible to explain these spines in terms of natural selection.
Wie sich die Erde ganz auf einmal mit solch einer großen Anzahl von Tierarten bevölkerte, und wie diese voneinander unterschiedlichen Gattungen ohne gemeinsame Vorfahren aufgetaucht sein konnten, ist eine Frage, die vonseiten der Evolutionisten unbeantwortet bleibt. Der oxforder Zoologe Richard Dawkins, einer der vorrangigsten Verfechter der evolutionistischen Anschauung auf der Welt, hat folgendes zu dieser Realität zu bemerken‚ die die Grundlagen all der Argumente umwirft, welche er stets verteidigt hatte:
Die kambrischen Gesteinslagen, z.B., deren Alter auf etwa 600 Millionen Jahre zurückgeht, sind die ältesten, in denen wir die hauptsächlichen wirbellosen Wassertiergruppen finden. Und viele davon finden wir in bereits fortgeschrittenen Evolutionsstadien gleich zu Beginn ihres Aufkommens. Es scheint als ob sie dort einfach ohne eine evolutive Vorgeschichte eingepflanzt worden seien. Es erübrigt sich zu sagen, dass diese Erscheinung einer plötzlichen Einpflanzung die Kreationisten höchst erfreute.32
Somit war Dawkins gezwungen, die kambrische Explosion als einen starken Hinweis auf eine schöpferische Handlung anzuerkennen, Erschaffung ist die einzige Möglichkeit, das Auftreten von voll ausgeformtem Leben auf der Erde zu erklären. Douglas Futuyma, ein bekannter evolutionistischer Biologe gesteht diese Tatsache ein, indem er äußert:
Organismen sind entweder vollkommen entwickelt auf der Erde aufgetreten, oder sie sind es nicht. Falls sie das nicht taten, müssen sie sich aus einer zuvor bestehenden Spezies durch einen Wandlungsprozess entwickelt haben. Falls sie in einem vollkommen entwickelten Zustand erschienen sind, müssen sie in der Tat durch eine allmächtige Intelligenz erschaffen worden sein.33
Darwin selbst erkannte diese Möglichkeit, als er schrieb:
Falls eine Vielzahl von Spezien, die der gleichen Gattung zugehören tatsächlich unmittelbar ins Leben kamen, wäre diese Tatsache tödlich für die Theorie der Fortentwicklung mit leichten Änderungen durch natürliche Selektion.34
Die kambrische Epoche ist nichts mehr oder weniger als der "Todesstoß" für Darwin. Daher gesteht der Schweizer evolutionistische Paleo-Anthropologe Stefan Bengston bezüglich des Fehlens der Übergangsglieder in seiner Beschreibung der kambrischen Ära: "Dieses Ereignis – verblüffend (und peinlich) für Darwin – verwirrt uns immer noch."35
Wie es nun wohl erkenntlich ist, deutet der Fossilnachweis darauf hin, dass Lebewesen sich nicht aus niedrigen in höhere Lebensformen entwickelt haben, sondern dass sie stattdessen unmittelbar in einem vollkommenen Zustand auftauchten. Kurz gesagt: Lebewesen kamen nicht durch Evolution ins Dasein – sie wurden erschaffen.

Vergleiche auf molekularer Ebene vertiefen die kambrische Sackgasse der Evolution noch weiter

Eine andere Tatsache, die die Evolutionisten in große Schwierigkeiten in bezug auf die kambrische Explosion bringt, ist der Vergleich zwischen den verschiedenen lebenden Taxa. Die Ergebnisse dieser Vergleiche enthüllen, dass Tiergattungen, die von den Evolutionisten bis vor kurzem als "nahe Verwandte" angesehen worden waren, genetisch sehr unterschiedlich voneinander sind, was die "Übergangsform"-Hypothese, die nur theoretisch existiert, in noch größere Verlegenheit bringt. Ein Artikel, der in den Tätigkeitsberichten der National Academy of Sciences im Jahr 2000 erschien, berichtet, dass DNS Analysen die Taxa, die bisher als "Übergangsformen" galten, verschoben haben.
Die Analyse der DNS Folgen erfordert eine neue Interpretation des phylogenischen Stammbaums. Taxone, von denen angenommen worden war, dass sie aufeinanderfolgende Stufen der Komplexität am Fuß des metazoischen Stammbaums seien, werden an wesentlich höhere Positionen innerhalb des Baums versetzt. Damit verbleiben keine evolutionären "Übergangsformen", und wir sind somit gezwungen, die Entstehung der Komplexität der Bilateria neu zu überdenken...36
Im gleichen Artikel bemerken, evolutionistische Autoren, dass einige Taxa, die als "Übergangsformen" zwischen Gruppen, wie Schwämmen, Cnidarien und Ctenophoren angesehen worden waren, aufgrund neuer genetischer Befunde fernerhin nicht mehr als solche betrachtet werden können, und dass sie die "Hoffnung", solch einen evolutionären Stammbaum errichten zu können "aufgegeben haben":
Die neue, auf der molekularen Ebene begründete Phylogenese zieht mehrere wichtige Folgen nach sich. An erster Stelle steht das Verschwinden von "Übergangs"-Taxons zwischen Schwämmen, Cnidarien und Ctenophoren, und den letzten gemeinsamen Vorfahren der Bilateria oder "Urbilateria"... Ein Resultat davon ist, dass wir eine bedeutende Lücke in dem Stamm haben, der zu den Urbilatarien führt. Wir haben die, so stark im vergangenen evolutionären Denken vertretene Hoffnung verloren, die Morphologie, des "coelomaten Vorfahren" durch ein Szenario rekonstruieren zu können, das aufeinanderfolgende Grade von zunehmender Komplexität, auf der Grundlage der Anatomie vorhandener "primitiver" Stammbäume, beinhaltet hätte.37